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Interface Design

In den ersten 7 Sekunden entscheidet sich, ob ein Webangebot genutzt wird oder nicht. Trotzdem zeichnen sich viele Online-Kommunikationsmaßnahmen dadurch aus, dass sie offenkundig keine Rücksicht auf die Schnittstellen („Interfaces“) zu ihren Nutzern nehmen. Wer beispielsweise als Besucher eines Online-Shops die Menüführung beim Bestellen eines Produktes nicht versteht, wird in der Regel kein Kunde.

Ziel des Interface Design: Die Informationsaufnahme wird gefördert und erleichtert, während die visuelle Gestaltung gleichzeitig ästhetischen Ansprüchen und Corporate Design entspricht. Es soll ein visuell geschlossenes Erscheinungsbild entstehen, das Aufmerksamkeit schafft, sich unverwechselbar von anderen abhebt und wieder erkennbar ist.

Unsere Konsequenz

Die Leitlinie unseres Programmierens ist ein benutzerfreundliches Interface Design, welches das Nutzerverhalten der Zielgruppen ebenso berücksichtigt wie die vorauszusetzende technische Infrastruktur. Nur auf dieser Grundlage ist die Gestaltung von Online-Kommunikation sinnvoll.

Unser Interface Design berücksichtigt

Visuelle Einheitlichkeit

  • Rastersysteme
  • Einheitlicher und mediengerechter Einsatz von Farbgestaltung und Typografie

Flexible Gestaltungselemente

  • Gestaltungselemente müssen für „dynamische Inhalte“ funktionieren und universell einsetzbar sein; d. h. inhaltliche Veränderungen müssen schnell und einheitlich umsetzbar sein

Visuelle und institutionelle Geschlossenheit

  • mediengerechter Einsatz des Corporate Design

Navigation / Orientierung

  • Informationsarchitektur (sinnvolle Gliederung, Benennung und Sortierung von Informationen)
  • Anwendung von Wahrnehmungsmustern aus der Psychologie
  • Einheitlicher Einsatz von Bedien- und Interaktionselementen wie Navigation, Formularen etc.

Ästhetische und formale Qualität

  • Einsatz von Illustrationen, Grafiken, Ornamenten und Fotos
  • Geschlossener Stil

Usability / Bedienbarkeit

  • Möglichst einfache Bedienung, Navigation und Orientierung, ohne lange nachdenken zu müssen 
  • Einsatz von „gelernten“ Bedienelementen (Standardisierung)

Accessibility / Zugänglichkeit

  • Barrierefreiheit (mit jedem modernen Browser zu benutzen, keine unnötigen Plugins etc.)

Umsetzbarkeit / Programmierbarkeit